#4 Galtür. Der weiße Tod. Die Evakuierung.
Militär-Hubschrauber fliegen die Gäste aus. Auch jene, die ihre Kinder unter der Lawine verloren haben.
Militär-Hubschrauber fliegen die Gäste aus. Auch jene, die ihre Kinder unter der Lawine verloren haben.
Galtür gleicht einem Schlachtfeld. Doch Hilfe von außen gibt es nicht − die Menschen in Galtür suchen allein nach den Verschütteten.
Es ist Weihnachten – also nicht wirklich, aber für mein Beispiel passt das ganz gut –, und als Mitarbeiter:in eines Unternehmens bekommst du eine Flasche Wein als Geschenk überreicht. Darfst du sie annehmen? Oder nicht?
Seit Tagen ist Galtür von der Außenwelt abgeriegelt. Ein Schneesturm tobt. Dann löst sich eine Lawine und verschüttet 55 Menschen.
Joe Bidens Fake-Anruf zeigt: Im US-Wahlkampf werden wir durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz nicht mehr wissen, was wahr ist und was falsch.
Es schneit und hört nicht mehr auf. Wochenlang. Die Zufahrtsstraße in den Tiroler Ski-Ort Galtür wird immer wieder gesperrt. Bis sie ganz zu bleibt und die Tourist:innen nicht mehr hinauskönnen.
„Nunnery" wird zum Kloster, obwohl eigentlich ein Bordell gemeint ist, und Gyro Gearloose wird zu Daniel Düsentrieb: Übersetzungen ins Deutsche sind manchmal ganz bewusst anders als das Original. Nicht immer sei das sinnvoll, meint der Kultur-Experte und WZ-Redakteur Edwin Baumgartner in dieser Podcast-Folge zu Host und WZ-Redakteurin Petra Tempfer – die jedoch anderer Meinung ist.
Stell dir vor, deine Familie erstickt hilflos im Keller eures Hotels, in dem ihr auf Skiurlaub seid: Denn mitten in den Ortsteil, wo ihr euch eigentlich sicher gefühlt habt, stürzt eine gigantische Lawine. In Galtür in Tirol ist das tatsächlich so passiert. Vor 25 Jahren, am 23. Februar 1999, begräbt eine Lawine Häuser, Autos und Menschen unter sich. 31 Einheimische und Tourist:innen sterben, darunter zahlreiche Kinder. Das Unglück erschüttert ganz Österreich. Die WZ-Redakteur:innen Petra Tempfer und Bernd Vasari haben sich für diesen fünfteiligen Dokumentar-Podcast auf die Suche nach Antworten auf die Frage gemacht, wie es so weit kommen konnte. Sie...
Am 12. Februar 1934 beginnt in Österreich ein Bürgerkrieg. Österreicher kämpfen gegen Österreicher. Es gibt hunderte Tote und tausende Verletzte. Die Wiener Zeitung berichtet täglich. Die WZ-Hosts Petra Tempfer und Bernd Vasari lesen aus dem Archiv vor.
ÖVP-nahe gemeinnützige Bauträger:innen kaufen geschützte Ackerflächen in Wien-Essling, obwohl sie darauf keine Wohnbauten errichten dürfen. Das Geld dafür stammt aus Krediten, die sie von der Erste Bank und der Hypo Niederösterreich bekommen. Welcher Plan steckt dahinter? Das erklären die beiden WZ-Aufdecker Michael Ortner und Matthias Winterer, die bei Host Bernd Vasari im WZ-Podcast „Weiter gedacht" zu Gast sind.