#70 Meine Reise in die Ex-Zentren des IS
Aleksandra Tulej, stellvertretende Chefredakteurin der WZ, war in Syrien. Im Podcast erzählt sie, welche Bedingungen in den Gefangenenlagern für IS-Frauen herrschen.
Aleksandra Tulej, stellvertretende Chefredakteurin der WZ, war in Syrien. Im Podcast erzählt sie, welche Bedingungen in den Gefangenenlagern für IS-Frauen herrschen.
Massiver Personalmangel setzt die Gastronomie unter Druck. Skandale um die Wirr-Lokale und um Spitzenkoch Konstantin Filippou (die WZ berichtete) sind nur die Spitze des Eisbergs. Spitzenkoch Christoph Held, der sich lieber mit seinem Spitznamen Krauli ansprechen lässt, hat die Schattenseiten am eigenen Leib erlebt. Deshalb setzt er sich umso intensiver dafür ein, dass es Gastro-Lehrlinge besser haben sollen. Weil er weiß: Nur wer seine Mitarbeiter:innen gut behandelt, hat langfristig Erfolg.
Der 22-jährige Peter hat Probleme zuhause. Er trifft auf einen charismatischen Lehrer, der ihm Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. In einer Künstlergruppe meint er, das Zuhause zu finden, nach dem er sich sehnt. Und erkennt nicht, wie er sich immer abhängiger macht und den Kontakt zur Außenwelt verliert.
Rosa wuchs in einer geheimen Esoterik-Sekte auf und ließ mit 21 Jahren Weltuntergangsszenarien und Verschwörungstheorien hinter sich.
Herbert „Bertl“ Varga war ein Egoist, sagt er – bis zu dem Tag, als seine Freundin starb und er plötzlich ohne Wohnung dastand.
Ob Lawinenverschüttete, verirrte Wanderer:innen oder verletzte Kletterer:innen: Wer auf dem Berg Hilfe braucht, bekommt sie. Freiwillig und rund um die Uhr sind rund 13.000 Kamerad:innen der Bergrettung zur Stelle, darunter rund 1.000 Frauen. Eine von ihnen ist die 34-jährige Volksschullehrerin Karin Huber, die in ihrer Freizeit seit fünf Jahren in Mühlbach am Hochkönig (Salzburg) bei jedem Wetter ausrückt, um Personen zu bergen.
In dieser Folge des WZ-Podcasts „Weiter gedacht“ erzählt Karin, warum sie mit 19 Jahren zur Bergrettung gegangen ist, was man dafür alles können muss, und wo ihre persönlichen Grenzen sind. Sie beantwortet auch die Frage, welche Einsätze besonders...
„Wir begleiten nicht den Tod. Wir begleiten das Leben“, betont Monica Müller. Sie ist ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei MOMO . Das Kinderhospiz betreut Familien mit schwerstkranken Kindern. Und dazu gehört neben medizinischer Versorgung, Pflege und Sozialarbeit auch, einfach da zu sein, zuzuhören, Zeit zu schenken. Zeit für das Kind, aber auch Zeit für die Eltern und Geschwister, deren Leiden unter der schwierigen Situation nicht unterschätzt werden darf. Und die ebenso wie die betroffenen Kinder selbst ein möglichst normales Leben führen wollen. Genau deshalb steht beim MOMO Kinderhospiz auch nicht der Tod im Mittelpunkt, sondern das Leben, erklärt Monica im WZ-Podcast „Weiter...
Es war eine massive politische Wende, als vor genau 25 Jahren der Dritte plötzlich Kanzler wurde und ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel eine Koalition mit Jörg Haiders FPÖ bildete, die fünf Ministerien übernahm, während Wahlsieger Viktor Klima (SPÖ) abtreten musste. Mittendrin war Manfred Matzka, der kurz zuvor unter Klima zum Sektionschef im Kanzleramt aufgestiegen war. In dieser Folge des WZ-Podcasts „Weiter gedacht“ erzählt der langjährige Spitzenbeamte, der inzwischen im Ruhestand ist, wie er damals den Regierungswechsel erlebt hat und wie stark Minister:innen ihre Ressorts überhaupt umfärben können. Darüber sowie über das Verhältnis zwischen Minister:innen und ihren Beamten sowie über Klischees zum Alltag...
Großeltern, Onkel, Tanten, Cousinen – sie alle wurden im KZ in Auschwitz ermordet. Rifka Junger liest aus Original-Texten ihrer Verwandten vor, erzählt, wie sie selbst mit diesem Erbe lebt und wie die Nachfahr:innen der Täter:innen damit umgehen sollten.
Nico war gerne ein Mädchen, sagt er. Er fühlte sich nicht im falschen Körper geboren, bis er – damals noch Verena – mit 17 vergewaltigt wurde. Die Geschlechtsanpassung von der Frau zum Mann war der einzige Weg, „um wieder ein Mensch sein zu können", sagt er heute.